Holz als Brennstoff

 Kreislauf Holz Bäume produzieren aus Wasser und Kohlendioxid Sauerstoff und Traubenzucker. Das Sonnenlicht ist die energiespendende Quelle dieses Prozesses, der Fotosynthese genannt wird. Traubenzucker (Glucose) ist ein energiereicher Stoff, der in vielen biochemischen Prozessen zu Holz umgewandelt wird. Holz ist gespeicherte Sonnenenergie. Bei der Verbrennung von Holz entsteht nur soviel Kohlendioxid CO2, wie der Baum in seinem Leben aus der Atmosphäre aufgenommen hat. Das freiwerdende CO2 wird von nachwachsenden Bäumen wieder aufgenommen. Holz wird daher als CO2-neutral bezeichnet. Das bei der Verbrennung der fossilen Brennstoffen Kohle, Erdöl und Erdgas freigesetzte Kohlendioxid kann nur zu einem geringen Teil von wachsenden Pflanzen aufgenommen werden. Kohlendioxid ist ein Treibhausgas. Der Anstieg des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre in den letzten Jahrzehnten gilt als (ein) Verursacher der Klimaveränderungen.

Holzhackschnitzel

Holzhackschnitzel sind zerkleinertes Holz (Hackgut). Jedes naturbelassenes Holz kann zu Hackschnitzel verarbeitet werden: Waldholz, Sägerestholz, Holz aus der Ver- und Bearbeitung, Energieholz aus schnell wachsenden Baumarten, Landschaftspflegeholz sowie Restholz. Die Vorteile von Holzhackschnitzel im Vergleich zum Scheit- und Stückholz liegen vor allem in seiner Schüttfähigkeit, was die Verfeuerung in vollautomatischen Heizungsanlagen ermöglicht. Die Qualität von Holzhackschnitzel hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab: (Quelle: www.idee-nrw.de)